Geschichte des Hauses

Unser Haus ist eingebettet auf der Westseite zwischen einem Felsen und auf der Ostseite fliesst der Twannbach.


Bis ins 19. Jahrhundert war unser Haus eine Mühle. Man sieht dem Haus heute seine historische Bedeutung fast nicht mehr an, so wurde es im Laufe der letzten 130 Jahre verändert. Einzig bachseitig sehen wir noch Baureste, die auf den Standort eines Mühlrades hinweisen. Hauptsächlich auf dem Wasserweg, über den See, brachten die Leute das Getreide zum Mahlen.


Der Besitz von Mühlen war im Mittelalter oft das Privileg der vornehmen Familien. So gehörte die Twannbachmühle lange zum Besitztum der Familie von Ligerz. Die erste Urkunde, die über die Mühle gefunden wurde, führt in das Jahr 1420 zurück.


1814 wurde sie von den letzten Herren von Ligerz an den Besitzer der Brunnmühle, Abraham Engel, verkauft. Das Geschlecht von Ligerz erlosch 1818 endgültig. 1836 verkaufte Abraham Engel die Mühle an Peter Christen. Vom weiteren Schicksal des Hauses wissen wir, dass es um den vorderen Anbau vergrössert wurde (wie es die heutige Form des Hauses zeigt).


1871 brannte es ab und wurde anschliessend wieder als Mühle aufgebaut und um eine Bäckerei mit einem Wirtshaus erweitert.


Ende des 19. Jahrhunderts stellte die Mühle ihren Betrieb ein und wie in vielen Häusern am See zog eine Uhrenschalenmacherei ein. Während des Zweiten Weltkrieges machten die Besitzer Konkurs.


1947 kaufte Ernst Sauser das Haus für seinen Rebbetrieb, später übernahm seine Tochter Edith Klötzli das Haus.


Heute ist es im Besitz ihres Sohnes Adrian Klötzli.

Von der Mühle zum Wohnhaus (PDF)